Brandschutzbeauftragter

Weiterbildungen

Insbesondere Fachkräfte im Bereich von Schutz und Sicherheit (S&S) müssen sich regelmäßig über neue Produkte, Verfahren, Systeme, Gesetze und Richtlinien informieren, ihr Fachwissen ständig aktualisieren und das notfalls auch nachweisen können. Dabei erfolgt die Themen-Auswahl, die Festlegung von Umfang und Zeitaufwand individuell in eigener Verantwortung.

Die ISA bietet dafür ein umfassendes, jährlich aktualisiertes Weiterbildungsprogramm, das sehr viele verschiedene S&S-Bereiche beinhaltet.

ISA-Mitglieder können dieses Programm selbst mitgestalten, im Rahmen ihres WB-Kontingents von 9 LE kostenfrei nutzen und über das ISA-Archiv  auch belegen.

ISA-Weiterbildungs-Webinare haben eine besondere Note:

  • Klare Teilnahmevoraussetzungen, um homogene Interessens-Grundlagen zu schaffen
  • Begrenzung der Teilnehmerzahl, um Interaktion und Diskussion zu gewährleisten (max. 25)
  • Vorbereitungsmöglichkeit, d.h.  , Angebot von Selbstlern-Elementen‘
  • Test als Voraussetzung zur Teilnahme in Sonderfällen
  • Anleitung zur Webinar-Teilnahme für Einsteiger durch Web-Betreuung
  • Durchführung mit zeitgemäßer Präsentationstechnik
  • Anregung zu Fragen und zur Diskussion
  • Speichern des Webinars in besonderen Fällen zum ‚Nachlesen‘
  • Nachträgliche Fragen an den Referenten (per Email) sind erwünscht
  • Abschluss mit Teilnahmebestätigung und Anerkennung verschiedener Institutionen

 

12.01.2021: Anforderungen der Sachversicherer
in Bezug auf Maßnahmen zu Safety und Security

In Bezug auf die Versicherbarkeit von großen und schwierigen Industrierisiken kommt es zu einer weiteren Verknappung der Kapazitäten am Versicherungsmarkt. Viele Unternehmen sind von daher gezwungen, deutlich mehr in den Schutz ihrer Betriebsstätten zu investieren, als es behördlicherseits gefordert wird. Im Rahmen dieses Webinars wird die aktuelle Situation am Markt dargestellt und erläutert, welche Auswirkungen die Investitionen in entsprechende Schutzmaßnahmen haben. Im ersten Teil dieser Veranstaltungsreihe wird dabei insbesondere auf den Bereich Brandschutz eingegangen.

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14.01.2021: Hygienekonzept für Veranstaltungen –
Re-Start in 2021

Risikoanalyse und Vermeidungsstrategien für Veranstaltungen

Hygienekonzepte werden auch nach der Corona-Krise einen festen Bestand in der gesamtheitlichen Sicherheitskonzeption darstellen. Hierbei ist es vor allem für die Genehmigungsphase wichtig, eine nachvollziehbare Risikobewertung und Vermeidungsstrategie darzulegen.

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20.01.2021: Veranstaltungssicherheit für
Zusammenkünfte bis zu 5.000 Personen

Spezielle Weiterbildung für Sicherheitsfachkräfte, Veranstalter, Sicherheitsmanager, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Brandschutzbeauftragte und Interessierte.

Seit den Ereignissen im Zusammenhang mit der Love-Parade in Duisburg im Jahr 2010 sind die Aspekte Safety & Security zunehmend bei der Veranstaltungsplanung und -durchführung genauer betrachtet worden. Der Schwerpunkt der Prüfung liegt seitdem seitens der Genehmigungs- und Sicherheitsbehörden allerdings in erster Linie auf Großveranstaltungen mit mehr als 5.000 Besucherinnen und Besuchern. Dies entspricht auch den Regelungsinhalten vieler Leitfäden in den einzelnen Bun-desländern. Allerdings haben viele Beispiele in der Vergangenheit auch gezeigt, dass die Gefährlichkeit einer Veranstaltung nicht zwingend mit deren Teilnehmerzahlen korrelieren. Diese Annahme greift der Workshop auf und stellt die Anforderungen und Herausforderungen dar, die auch an kleine und mittlere Veranstaltungen gestellt werden. Hierbei wird auch der Umgang mit der COVID 19 Pandemie thematisiert und Experten berichten über ihre aktuellen Erfahrungen.

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26.01.2021 „Brandfallmatrix“

Mit Einführung der Muster-Verordnung über die Prüfungen von technischen Anlagen nach Bauordnungsrecht (MPrüfVO) im März 2011, wird in den meisten Bundesländern verlangt, das der Nachweis eines „bestimmungsgemäßen Zusammenwirken […] von Anlagen (Wirk-Prinzip-Prüfung)“ geführt wird.

Dabei sind die sicherheitsgerichteten Anlagen als funktionierendes Gesamtsystem zu betrachten, deshalb muss auch die Wirksamkeit und Betriebssicherheit gewährleistet sein. Die gewerkeübergreifende Wirkprinzipprüfung ist damit der Nachweis des technischen Brandschutzes.

Durch komplexe Gebäudeautomation bzw. -technik, viele automatisierte Prozesse innerhalb eines Gebäudes und die Weiterentwicklung neuer technischer Möglichkeiten, erhöhen sich natürlich auch die Anforderungen an sicherheitsgerichtete Anlagen, die zwar im Normalbetrieb nie benötigt werden, im Brandfall aber auf jeden Fall ihre Funktion erfüllen müssen, um Menschen das Leben zu retten. Somit muss die Brandfallsteuerung regelmäßig mit der sogenannten Wirkprinzipprüfung auf Betriebssicherheit und Wirksamkeit getestet werden. Dies basiert auf § 2 Abs. 1 der Musterverordnung über Prüfungen von technischen Anlagen nach Bauordnungsrecht (MPrüfVO) vom März 2011 sowie aus den landesspezifischen Prüfverordnungen.

Die Notwendigkeit einer Brandfallsteuermatrix wird von den Bauherren und auch von den Beteiligten eher stiefmütterlich behandelt.
Durch Teilnahme an diesem Seminar erhalten sie eine Übersicht über die durchzuführenden Maßnahmen zur Erstellung einer Brandfallmatrix.

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04.02.2021: Gefährliche Post

Brief- und Paketbomben, Aufbau, Funktionsweise, Erkennungsmerkmale und Verhalten im Verdachtsfall

Folgende Punkte werden in diesem Webinar behandelt:

  • Definition
  • Geschichte
  • Tätergruppen
  • Sprengstoffe
  • Zündverfahren
  • Erkennungsmerkmale
  • Besonderheit Handgranaten
  • Besonderheit Gifte
  • Verhalten bei Verdacht
  • Präventionsmaßnahmen

 


09.02.2021: Erstellung von Betriebsanweisungen für Gefahrstoffe

Betriebsanweisungen stellen ein wichtiges Kommunikationsmittel im Arbeitsschutz dar, insbesondere im Umgang mit Gefahrstoffen helfen sie dem Anwender die notwendigen Informationen zu Gefahren, Maßnahmen zum sicheren Umgang, zur ersten Hilfe und sicheren Entsorgung zu erhalten.

Neben rechtlichen Grundlagen sind Inhalt des Seminars Aufbau und Inhalt der Betriebsanweisungen sowie Quellen für den Inhalt der Betriebsanweisungen.

Anhand von Beispielen und Übungen erstellen die Teilnehmer eigene Betriebsanweisungen.

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18.02.2021: Security für Safety-Experten I

Einführungs- und Übersichts-Webinar

Immer häufiger werden Security-Aufgaben auf Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragte übertragen und oft – aus Unkenntnis – dankend angenommen. Eine Fehleinschätzung, denn die Gewährleistung von Security ist keine einfache Angelegenheit. Im Übersichts-Webinar wird das gesamte Security-Spektrum dargestellt, das dann in Folgeveranstaltungen kapitelweise vertieft werden kann.

  1. S&S Ressorts mit Wechselwirkungen
  2. Rechtlicher Rahmen und theoretische Grundlagen
  3. Spezielles Sicherheitsmaterial
  4. Schutzausrüstung und Waffen
  5. Mechanischer Widerstand
  6. Elektronische Systeme
  7. Video
  8. Perimeterschutz
  9. Zentrale Leitstelle
  10. Konfliktbeherrschung, Deeskalation
  11. Veranstaltungssicherheit
  12. Krisenmanagement

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23.02.2021: Strahlenschutz in der Praxis

Aktuelle Problemstellungen, Umsetzung des novellierten Strahlenschutzgesetzes, praktische Tipps aus Perspektive der staatlichen Aufsichtsbehörde

Es gibt viele Stolpersteine bei der Umsetzung der novellierten Fassung des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) und der -verordnung (StrlSchG) bei Unternehmen. Oft wissen die Strahlenschutzverantwortlichen /-beauftragten (SSV / SSB) im Sinne des StrlSchG nicht, welche Verantwortlichkeiten / umfangreiche Mitteilungspflichten Sie gegenüber der zuständigen Aufsichtsbehörde haben und kennen die daraus folgenden Bußgeld- oder Strafverfahren nicht. Behandelt wird:

1.    Strahlenschutzorganisation
2.    Genehmigung Umgang mit radioaktiven Stoffen
3.    Genehmigung von Röntgeneinrichtungen
4.    Erlaubnis von Röntgeneinrichtungen
5.    Mitteilungspflichten
6.    Ordnungswidrigkeit / Straftat.
7.    Es ist kein Vorwissen erforderlich.

Es wird das StrlSchG und die StrlSchV in der aktuellen Fassung benötigt

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25.02.2021: Brandschutz Elektromobilität – Parken und Laden in Gebäuden und Garagen

Baurechtliche Anforderungen  an Tiefgaragen, Brandgefahren von E-KFZ und Löschmöglichkeiten, was kann die Feuerwehr leisten und wo sind die Grenzen und Gefahren

E-Mobilität bei Kraftfahrzeugen gewinnt durch attraktive Fördermöglichkeiten immer mehr an Attraktivität. Politisch gewollt, hinkt jedoch die in den Landesbauordnungen erforderliche Anpassung hinterher. Die Garagenverordnungen der Länder nehmen hierzu zurzeit keine Position ein. Lediglich im Rahmen von Gefährdungsbeurteilungen besteht überhaupt eine Möglichkeit, eine Garage für die Nutzung zum Parken in der Regel einhergehend mit Ladungs- oder Schnellladungsstationen zu bewerten.

Welche Anforderungen  müssen beachtet werden, und was unterscheidet den Brand von einem normalen KFZ und ein E-KFZ, was kann die Feuerwehr überhaupt leisten, was passiert bei einem Brand am Gebäude, Stützen und Decken werden bei einem E Brand anderen Temperaturen ausgesetzt?
Themen, die es gilt richtig zu bewerten, vor allem da sich in Garagen auch Personen aufhalten können, denn denen hilft keine Versicherung.

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04.03.2021: Bombensicher? – Kampfmittel im Baugrund

Im 2. Weltkrieg wurde über Deutschland bei Luftangriffen eine Bombenlast von geschätzt  ca. 1,4 Millionen Tonnen abgeworfen. Eine systematische Räumung dieser Kampfmittel hat nie stattgefunden, d.h. Deutschland ist auch 75 Jahre nach Kriegsende nicht kampfmittelfrei. Geschätzt befinden sich noch 100.000 t Blindgänger im Boden. Es besteht daher ein großes Gefährdungs- und damit Handlungspotential. Im Vortrag werden Arten und Bestandteile der Kampfmittel und  deren Wirkung vorgestellt und die Anlässe zur Kampfmittelräumung sowie die Pflichten der am Bau beteiligten und die Rechtsfolgen bei Pflichtverletzung erläutert.

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09.03.2021: Zweck der Brandlastberechnung

In der täglichen Praxis bei der Planung und dem Betrieb von gewerblich genutzten baulichen Anlagen erfordert der Verzicht auf bauliche Maßnahmen oder die Kompensation von baulichen Defiziten meist die Kombination aus baulichen und sicherheitstechnischen Maßnahmen, um definierte Schutzziele zu erreichen. Die wenigen Minuten der Brandentstehungsphase sind entscheidend für die Evakuierung oder Rettung, den Löschangriff und die Brandausweitung.

So müssen bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten möglich sein. Welche Maßnahmen in einem konkreten Umfeld jeweils als ausreichend erachtet werden können, hängt individuell von den jeweiligen Schutzzielen sowie den baulichen Gegebenheiten ab.

Im Brandschutz gilt der Grundsatz: Alle Maßnahmen sind getroffen, wenn auf nichts mehr verzichtet werden kann. Leider gibt es da häufig immer noch Interpretationen, was es auf dem Weg hin zur verantwortungsvollen Umsetzung zu beachten gilt.

Mit diesem Seminar erhalten Sie die Grundlagen zur Brandlastberechnung um schon in der Planungsphase und im Betrieb der baulichen Anlagen die zu treffenden bzw. getroffenen Maßnahmen überwachen zu können.

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11.03.2021: Notfallmanagement und Evakuierungskonzeption bei Baustellen

Spezielle Weiterbildung für SiGeKo und andere am Bau Beteiligte, unter dem Aspekt ,Bauen im Bestand‘ auch für Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Fachkoordinatoren Evakuierung, Brandschutzbeauftragte u.a. Sicherheitskräfte.

08:00 – 09:00 Webinar 1 ‚Notfallmanagement auf Baustellen‘
- Gesetzliche Vorgaben, Richtlinien
- Relevante Gefahrenarten
- Gefährdungsbeurteilungen
- Gefahrenabwehrordnung

09:15- 10:30 Webinar 2 ,Evakuierungskonzeption für Baustellen‘
- Evakuierungsanlässe
- Alarmierung
- Anforderungen an Fluchtwege
- Nutzung von Gerüsten als Flucht-und Rettungswege
- Präventionsmaßnahmen, Notfall-Übungen
- Praktische Beispiele: U-Bahnbau Düsseldorf Grand Tower Frankfurt u.a.
- Übungsaufgaben

10:30- 11:30 Bearbeitung, Lösung der Übungsaufgaben, Sammlung von Fragen durch die Teilnehmer

11:30-13:00 Webinar 3 ‚Musterlösungen und Beantwortung von Fragen‘

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18.03.2021: Security für Safety-Experten II

– Kurzinhalt folgt –

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25.03.2021: Evakuierung von Großveranstaltungen

Herausforderungen und wie man ihnen begegnen kann

Unwetterfront, Anschlagsdrohung, Brandausbruch - Verantwortungsträger*innen werden im Kontext von Veranstaltungen mit Szenarien konfrontiert, deren Auswirkung die Sicherheit der Gesamtveranstaltung erheblich und nachhaltig gefährden kann.

Reichen Bestandsmaßnahmen des "einfachen" Risikomanagements nicht mehr aus, um die Unversehrtheit der Besucher:innen und Mitwirkenden zu gewährleisten, stellt eine Evakuierung das letzte Mittel zur Erreichung eines akzeptablen Schutzniveaus im Sinne der Garantenpflicht dar.

Unterschiedliche Gewerke und Funktionsträger:innen, weitläufige Gelände und nicht zuletzt zahlreiche Besucher:innen - aus Größe und Komplexität der Veranstaltungsorganisation erwächst eine zeitkritische Aufgabe mit teils hohem Koordinationsaufwand.

Der Web-Workshop greift diese Herausforderungen auf, gewährt Einblicke in die Evakuierungspraxis großer Veranstaltungen und skizziert Lösungsansätze, mit deren Hilfe eine Annäherung an das Thema gelingt.

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Ansprechpartner

Sabrina Güntner
Lehrgangsbetreuung
Tel. +49 2324 3443328 (HOME OFFICE)
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